Kundgebung im Januar 2017

Sofortige Schließung ihres Gefangenenlagers in Guantánamo!

Seit 1902 halten die US-Militärs das Hafengelände Guantánamo im Südosten Cubas besetzt. In den Verhandlungen mit den USA fordert Cuba die Schließung des Gefangenenlagers „Gitmo“ und die Rückgabe des Hafengeländes an Cuba, dem rechtmäßigen Besitzer.

Viele Persönlichkeiten und Organisationen weltweit unterstützen diese Forderung.

In seinem Buch mit Interviews mit Ex-Häftlingen bezeichnete der Publizist und Moderator Roger Willemsen (1955-2016) das Lager von Guantánamo als "eine Institution außerhalb des Völkerrechts, ein Camp der juristischen Willkür und der Übertretung humanitärer Übereinkünfte", in der der "Begriff der 'Vogelfrei- heit' vom Mittelalter auf die Gegenwart" übertragen werde. "Mit Guantánamo stelle sich eine Demokratie gegen die eigenen Voraussetzungen. "Dieser Vorgang schafft Präzedenzfälle, er betrifft alle, denn er bedroht alle, und da Toleranz gegenüber inhumanen Verhältnissen selbst inhuman ist, erlaubt das Lager von Guantánamo nur eine radikale Reaktion: Es muss geschlossen werden."

Bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz am 14. Januar 2017 in Berlin, an der mehr als 2.500 Menschen teilnahmen, organisierte die FBK eine Kundgebung dazu. Gemeinsam mit allen anderen Cuba-Solidaritätsgruppen weltweit fordern wir von den USA die Schließung des Gefangenenlagers von Guantánamo und die Rückgabe des Hafengeländes an Cuba.

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