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    FBK-Dokumentationen

    Unverfälschte Stimmen über Kuba

Die westlichen "freien" Massenmedien berichten sehr einseitig und extrem selektiv über die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in Kuba. Uns Solidaritätsaktivisten ist es daher ein besonderes Anliegen, unverfälschte Stimmen zu Gehör kommen zu lassen, damit mensch sich ein eigenes Bild machen kann.

Unsere Publikationsreihe FBK-Dokumentationen läßt kubanische Entscheidungsträger, Experten oder Bürger zu den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen auf Kuba zu Wort kommen.

FBK-Dokumentation Nr. 22

Ansprache des kubanischen Präsidenten Raúl Castro zur Normalisierung der Beziehungen mit den USA

Landsleute:
Seit meiner Wahl zum Präsidenten des Staats- und Ministerrates habe ich bei zahlreichen Gelegenheiten unsere Bereitschaft wiederholt, mit der Regierung der Vereinigten Staaten auf der Grundlage souveräner Gleichheit einen respektvollen Dialog zu führen, um unbeschadet der nationalen Unabhängigkeit und der Selbstbestimmung unseres Volkes wechselseitig die verschiedensten Themen zu behandeln.

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FBK-Dokumentation Nr. 21

Kuba vor der UNO zu Kapitalismus und Umweltschutz
Rede von Bruno Rodríguez Parrilla, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kuba, auf dem Klimagipfel 2014 im Rahmen der 69. Sitzungsperiode der Generalversammlung der Vereinten Nationen. New York, 23. September 2014

Herr Generalsekretär Ban Ki-moon,
Exzellenzen,

„… Eine bedeutende biologische Gattung ist aufgrund der schnellen und progressiven Beseitigung ihrer natürlichen Lebensbedingungen vom Aussterben bedroht: der Mensch. (…) Die Lösung kann nicht sein, die Entwicklung jener zu verhindern, die sie am meisten brauchen (…) Wenn man die Menschheit vor der Selbstzerstörung retten will, müssen die Reichtümer und die verfügbaren Technologien des Planeten besser verteilt werden. Weniger Luxus und weniger Verschwendung in einigen wenigen Ländern, damit weniger Armut und weniger Hunger in großen Teilen der Erde herrscht (…) Alle notwendigen wissenschaftlichen Forschungen sollen für eine nachhaltige Entwicklung ohne Umweltverschmutzung eingesetzt werden.”

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FBK-Dokumentation Nr. 20

Reflexionen des Genosen Fidel: Der Wahnsinn unserer Epoche

Es bleibt nichts anderes übrig, als die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diejenigen, die noch ein Minimum an gesundem Menschenverstand behalten haben, können ohne große Anstrengungen beobachten, wie wenig Realismus in der heutigen Welt übrig geblieben ist.

Als Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten, als Friedensnobelpreis nominiert wurde, hat Michael Moore gesagt: „Nun müssen Sie ihn sich verdienen!“ Der geistreiche Kommentar hat vielen Menschen aufgrund des Scharfsinns dieses Satzes gefallen, obwohl Viele in der Entscheidung des norwegischen Komitees nichts Anderes als Demagogie und die Verherrlichung der scheinbar harmlosen Politisiererei des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, eines afroamerikanischen Bürgers, guten Redners und intelligenten Politikers an der Spitze eines mächtigen, in tief greifende Wirtschaftskrise verwickelten Imperiums, sahen.

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FBK-Dokumentation Nr. 19

Reflexionen des Genossen Fidel: Die US-Gesundheitsreform

Barack Obama glaubt mit Eifer an das der Welt durch die Vereinigten Staaten auferlegte kapitalistische System. „Gott segne die Vereinigten Staaten“ – so beendet er seine Reden. Einige seiner Taten haben die Sensibilität der Weltöffentlichkeit verletzt, die den Sieg des afroamerikanischen Bürgers gegenüber dem Kandidaten der Äußersten Rechten jenes Landes mit Sympathie verfolgt hatte. Gestützt auf eine der schlimmsten, je der Welt bekannten Wirtschaftskrisen und auf den Schmerz, der von den in den völkermörderischen Eroberungskriegen seines Vorgängers umgekommenen bzw. verletzten oder verstümmelten jungen US-Amerikanern ausging, erreichte er die Stimmenmehrheit jener 50% der US-Amerikaner, die in diesem so demokratischen Land zu wählen geruht haben.

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FBK-Dokumentation Nr. 18

Wem nützt dieser Tod?

Der absolute Mangel an Märtyrern, unter dem die kubanische Konterrevolution leidet, ist proportional zu ihrem Mangel an Skrupeln. Es ist schwierig, in Kuba zu sterben, nicht nur, weil die Lebenserwartung hier die eines Landes der „Ersten Welt“ entspricht - in Kuba stirbt niemand an Hunger, trotz des Mangels an Ressourcen und auch nicht an heilbaren Krankheiten – sondern auch, weil hier das Gesetz und die Ehre herrschen. Die kubanischen Söldner (im Dienste ausländischer Mächte) können festgenommen und nach geltenden Gesetzen verurteilt werden, denn in keinem Land darf man die Gesetze verletzen, z. B. Geld zu erhalten und mit der Botschaft eines Landes zusammenzuarbeiten, welches als Feind betrachtet wird. In den Vereinigten Staaten z. B. kann das zu schweren Freiheitsstrafen führen – sie wissen dort jedoch sehr wohl, dass in Kuba keiner verschwindet oder von der Polizei ermordet wird. Es gibt keine „dunklen Ecken“ für „nicht konventionelle“ Befragungen für verschwundene Gefangene wie in Guantánamo oder Abu Ghraib. Im übrigen gibt man sein Leben für ein Ideal, das dem Wohle aller dient und nicht nur dem eigenen.

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FBK-Dokumentation Nr. 17

Erklärung der Nationalversammlung der Volksmacht der Republik Kuba zum Entschließungsantrag des Europäischen Parlaments zur Lage der politischen Häftlinge und der Gefangenen aus Gesinnungsgründen in Kuba vom 8. März 2010

Nach einer abgestimmten Kampagne mächtiger Medienunternehmen vor allem aus Europa, die Kuba scharf angegriffen haben, hat das Europäische Parlament nach einer schmutzigen Debatte eine Resolution verabschiedet, die unser Land verurteilt und Gefühle manipuliert, Tatsachen verzerrt, Lügen verbreitet und Realitäten verheimlicht.

Der benutzte Vorwand war der Tod eines Gefangenen, der zunächst für ein gewöhnliches Vergehen bestraft und später von US-Interessen und der inneren Konterrevolution manipuliert worden war. Er hat aus eigenem Willen und trotz der Warnungen und des Eingreifens kubanischer Fachärzte, die Einnahme von Lebensmitteln unnachgiebig verweigert.

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FBK-Dokumentation Nr. 16

Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kuba wegen der Terrorliste der USA und besonderer Behandlung z.B. kubanischer Flugpassagiere ab Dezember 2009

Am Montag, dem 4. Januar, zeigten Presseberichte an, dass das US-Amt für die Sicherheit des Transportwesens ab diesem Tag auf allen Flughäfen der Welt für jeden Passagier mit einem Pass aus Ländern, die das US-Außenministerium auf der Liste der "Unterstützer des internationalen Terrorismus" führt, neue Sicherheitsmaßnahmen einführe. Unter den Ländern, die unfairerweise und willkürlich in diese Liste aufgenommen wurden, sind Kuba, der Iran, Syrien und der Sudan sowie andere Länder "von Interesse" wie Afghanistan, Algerien, Irak, Libanon, Libyen, Nigeria, Pakistan, Saudi Arabien, Somalia und der Jemen. Die Maßnahmen sollen auch auf alle Personen angewandt werden, die einen Zwischenaufenthalt in einem der 14 Länder einlegen.

Es wurde berichtet, dass der Beschluss dieser neuen Maßnahmen am vergangenen 25. Dezember, nach einem versuchten Terroranschlag auf eine Maschine der American Northwest Airlines mit Zielort Detroit angenommen wurde.

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FBK-Dokumentation Nr. 15

Bericht Kubas zur Resolution 63/7 der UNO-Vollversammlung: „Die Notwendigkeit, die Kuba von den Vereinigren Staaten auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden“

1. Einleitung

Die Kuba seitens der Vereinigten Staaten seit 50 Jahren auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade ist der höchste Ausdruck einer grausamen und unmenschlichen Politik, die gesetzlos und ohne Legitimität mit der Absicht konzipiert wurde, Hunger, Krankheiten und Verzweiflung in der kubanischen Bevölkerung zu verursachen. Ausgenommen eine Verschärfung dieser Politik hat sich im Verlauf von zehn aufeinander folgenden US-amerikanischen Regierungen nichts verändert. Seit der Amtsübernahme der neuen US-amerikanischen Regierung im Januar 2009 hat sich ebenfalls nichts Wesentliches geändert.

Die am 29. Oktober 2008 von der UNO-Vollversammlung mit 185 Jastimmen und nur 3 Neinstimmen verabschiedete Resolution 63/7 absolut missachtend hat die US-Regierung -statt die wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade gegen die Republik Kuba einzustellen- jene Gesetze, Verfügungen und Praktiken weiter in Kraft belassen, auf die sich die Blockade stützt. Die politischen, Verwaltungs- und Repressions-Mechanismen zu deren noch wirksamerer und wohl überlegter Instrumentierung sind weiter verstärkt worden.

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FBK-Dokumentation Nr. 14

Reflexionen des Comandante en Jefe: Die unsterblichen Ideen von Martí

Vor wenigen Tagen hat mir eine befreundete Person den Text einer Erklärung von Gallup, der bekannten Umfragefirma der Vereinigten Staaten, zugeschickt. Ich habe das Material aufgrund der für gewöhnlich gegen unser Vaterland verwendeten, lügenhaften und scheinheiligen Information mit einem gewissen Misstrauen durchgeblättert.

Es handelte sich um eine Umfrage über Bildung, in die Kuba, das normalerweise übergangen wird, mit einbegriffen war. Es wurde die Situation in vier Gebieten der Welt analysiert: Asien, Europa, Afrika und Lateinamerika. Bei einigen Aspekten waren mehrere Länder der Karibik mit eingeschlossen.

Erste Frage: Werden die Kinder deines Landes würdig und mit Achtung behandelt? Positive Antwort: Asien 73%, Europa: 67%, Afrika: 60%, Lateinamerika 41%. Bei Berücksichtigung der karibischen Länder sagt Gallup aus, dass in Haiti nur 13% der Befragten bejahend auf diese Frage antwortete.

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FBK-Dokumentation Nr. 13

Reflexionen des Comandante en Jefe: Zwei hungrige Wölfe und eine Rotkäppchen

Eine Grundidee hat meine Gedankenwelt seit meiner lang zurückliegenden Zeit als utopischer Sozialist beschäftigt. Diese hatte ihren Ausgangspunkt bei Null, einfach ausgehend von den einfachen Vorstellungen von Gut und Böse, welche die Gesellschaft, in der man geboren wird, jedem einflößt, wenn man diese - ganz von Instinkten erfüllt und ohne Wertgefühle – in jeder Gesellschaft und Zeitepoche von den Eltern, besonders den Müttern, vermittelt bekommt.

Da ich keinen politischen Lehrmeister hatte, waren Glück und Zufall untrennbare Bestandteile meines Lebens. Ich erwarb eine Ideologie auf eigene Rechnung, und zwar von dem Augenblick an, zu dem ich eine reale Möglichkeit hatte, die von mir als Kind, Teenager und junger Student erlebten Jahre zu beobachten und zu überdenken. Die Bildung wurde für mich zu einem Instrument schlechthin für eine Veränderung in der mir zu leben zugedachten Epoche und von der das Überleben unserer zarten Gattung an sich abhängen würde.

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FBK-Dokumentation Nr. 12

Berichte aus einer besseren Welt (VIII)

Die ersten Monate des Jahres 2008 haben die grundsätzlichen Tendenzen bestätigt, über die ich in den vorherigen Berichten geschrieben habe. Ein Zeitraum von qualitativen Veränderungen für unsere Region, an denen deutlich die Konsolidierung und Verbreiterung der Integration abzulesen sind, der Einheit und der Kooperation zwischen den Ländern, insbesondere der Mitglieder des ALBA (Alternativa Bolivariana para las Américas).

Der Wahlsieg des Geistlichen Fernando Lugo in Paraguay (dem die Kirchenhierarchie verboten hat, Gottesdienste zu halten) setzt 60 Jahren der Vorherrschaft der Partido Colorado – einer Partei, die die verlängerte Diktatur von Alfredo Stroessner unterstützt hat – ein Ende. Sein Programm der sozialen Gerechtigkeit, von einer breiten sozialen und politischen Allianz unterstützt, ist ein neues Element, das diese Tendenz verstärkt.

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FBK-Dokumentation Nr. 11

Reflexionen des Comandante en Jefe: Der chinesische Sieg

Teil 1

Ohne elementare historische Kenntnisse wird man das Thema, das ich anspreche, nicht verstehen. In Europa hatte man von China gehört. Marco Polo berichtete im Herbst 1298 über wunderbare Dinge dieses einzigartigen Landes, das er Katai nannte. Der kluge und kühne Seefahrer Kolumbus war von den Kenntnissen der Griechen über die Rundung der Erde informiert. Seine eigenen Beobachtungen stimmten mit jenen Theorien überein. Er entwarf den Plan, von Europa aus auf dem Seeweg in westlicher Richtung nach Fernost zu gelangen. Er kalkulierte die Entfernung viel zu optimistisch, um ein vielfaches zu hoch. Ohne es zu ahnen, erschien auf seiner Route zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean dieser Kontinent. Magellan hat seine Reiseroute eingeschlagen, starb aber vor seiner Rückkehr nach Europa. Aus dem Erlös der mitgebrachten Gewürzen konnte die Expedition mit mehreren Schiffen finanziert werden, von denen nur eins zurückkehrte, als Vorbote kolossaler Gewinne in der Zukunft.

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FBK-Dokumentation Nr. 10

Reflexionen des Comandante en Jefe: Bush, der Krieg und der verbissene Kampf um ein Stück Leben

In der Bush im Himmel betitelten Reflexion, die von unserer Presse am 23. März veröffentlicht wurde, habe ich behauptet, dass Bush während des Treffens des Atlantikpakts am 1., 2. und 3. April in Bukarest, Hauptstadt von Rumänien, das Seinige machen würde.

In Europa finden zurzeit bedeutende Ereignisse statt. Diese zu ignorieren bedeutet, ein Analphabet bezüglich des jetzigen Dramas zu sein. Wenn der Leser ein bisschen Geduld aufbringt, wird er auf einigen Blatt über die einem Informationsmeer entnommenen Nachrichten verfügen, die zu verschiedenen Uhrzeiten und an verschiedenen Tagen mit unterschiedlichen, sowohl vitalen als anderen Themen gemixt veröffentlicht wurden.

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FBK-Dokumentation Nr. 9

Reflexionen des Comandante en Jefe: Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner

Diese Reflexionen sprechen für sich. Am bereits berühmten Superdienstag, einem Wochentag, an dem zahlreiche Bundesstaaten den von ihnen bevorzugten Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten aus einer Gruppe von Anwärtern auswählten, könnte John McCain einer der möglichen Nachfolgekandidaten von George W. Bush sein. Aufgrund seines im Vorfeld entworfenen Helden-Image und seines Bündnisses mit starken Herausforderern wie dem ehemaligen Oberbürgermeister von New York Rudy Giuliani, hatten ihm andere Anwärter schon gern ihre Unterstützung überlassen. Die intensive Propaganda von in seinem Land bedeutenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren und die Art seines Auftretens verwandelten ihn in den Kandidaten mit den größten Möglichkeiten. Nur die republikanischen Rechtsextremen, vertreten von Mitt Romney und Mike Huckabee, die mit einigen unwesentlichen von McCain gemachten Zugeständnissen nicht einverstanden waren, leisteten ihm am 5. Februar noch Widerstand. Anschließend legte Romney seine Anwartschaft ebenfalls zugunsten McCains nieder. Huckabee hält sie aufrecht.

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FBK-Dokumentation Nr. 8

Gabriel Garcia Marquez als Vermittler zwischen Fidel Castro und Clinton

von Wilkie Delgado Correa, kubanischer Schriftsteller

Warum wurden Gerardo Hernández, René González, Antonio Guerrero und Ramón Labanino, gemeinhin bekannt unter „The Cuban Five“ vom FBI gefangen genommen? Warum geschah das genau drei Monate, nachdem eine FBI Delegation nach Havanna geschickt worden war, die herausfinden sollte, was sich hinter der Nachricht verbarg, die Fidel Castro über den Nobelpreisträger Gabriel Garcia Márquez an Präsident Clinton übermitteln ließ? Die Nachricht enthielt Angaben über terroristische Pläne gegen Kuba, unter anderem ein Attentat gegen die zivile Luftfahrt. Pläne, die in Miami ausgebrütet und organisiert wurden, die aber Verbindungen nach Mittelamerika aufwiesen.

Warum gingen die US-Regierung und das FBI nicht gegen die Terroristen vor, wie sie es versprochen hatten? Schließlich waren sie im Besitz von Beweisen aller Art, die ihnen die kubanischen Behörden geliefert hatten: eindeutige Identifizierung der Individuen, Adressen, Tonbandaufzeichnungen etc.

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FBK-Dokumentation Nr. 7

Fidel Castro Ruz in einem handschriftlichen Brief an einen TV-Moderator anlässlich eines Podiumsgesprächs über die Resultate der Klimaverhandlungen auf Bali, Havanna, den 17. Dezember 2007

Auf jener kleinen Insel von Indonesien sind zahlreiche Regierungschefs der Länder der so genannten Dritten Welt zusammengekommen, die den Kampf um ihre Entwicklung führen und von den ebenfalls dort vertretenen Abgesandten der Industrienationen eine gleichberechtigte Behandlung, Finanzierungsmittel und Technologietransfer fordern.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen behauptete am Freitag, dem 14. – Freitag nach kubanischer Ortszeit, denn in Bali war schon Samstag - angesichts der hartnäckigen Blockierung durch die Vereinigten Staaten im Schoße der 190 dort zusammengekommenen Vertretungen und nach zwölf Verhandlungstagen, dass die menschliche Gattung infolge des Klimawechsels aussterben könne. Anschließend ging er nach Timor-Leste.

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FBK-Dokumentation Nr. 6

Rede von Felipe Pérez Roque, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kuba, vor der Tagung auf höchster Ebene der 61. Sitzungsperiode der UN-Menschenrechtkommission, Genf, 16. März 2005

Exzellenzen! Die Menschenrechtskommission hat – trotz der Bemühungen derjenigen, die wir ehrlich von ihrer Bedeutung überzeugt sind und dafür kämpfen, dass sie zu dem von gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit geprägten Geist ihrer Gründer zurückkehren möge – an Legitimität eingebüßt. Dies ist unglaublich. Sie gewährt den Mächtigen Straflosigkeit. Ihr sind die Hände gebunden. Es gibt ein Übermaß an Lügen, Doppelzüngigkeit und inhaltsleeren Reden von jenen, die im Überfluss leben, die Ressourcen verschwenden, die Umwelt vergiften und dabei die Augen abwenden und so tun, als würden sie nicht sehen, wie das Recht auf Leben, das Recht auf Frieden, das Recht auf Entwicklung, die Rechte auf Nahrung, auf Bildung, auf Arbeit, kurz gesagt, das Recht auf ein Leben in Würde für Millionen menschlicher Wesen verletzt werden.

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FBK-Dokumentation Nr. 5

Rede Seiner Exzellenz Herrn Felipe Pérez Roque, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kuba, zur Generaldebatte der 59. Sitzungsperiode der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York

Herr Präsident! Jedes Jahr führen wir das gleiche Ritual aus. Schon im Voraus wissend, dass der Ruf nach Gerechtigkeit und Frieden unserer unterentwickelten Länder erneut ignoriert werden wird, nehmen wir an der Generaldebatte teil. Trotzdem bestehen wir weiter darauf. Wir wissen, dass wir Recht haben. Wir wissen, dass wir eines Tages die soziale Gerechtigkeit und die Entwicklung erobern werden. Wir wissen ebenfalls, dass man uns das nicht schenken wird. Wir wissen, dass wir, die Völker, es denen entreißen müssen, die uns heute die Gerechtigkeit verweigern, weil sie unseren Schmerz verschmähend ihre Üppigkeit und Arroganz aufrecht erhalten. Aber das wird nicht immer so sein. Das sagen wir heute überzeugter als niemals zuvor.

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FBK-Dokumentation Nr. 4

Botschaft des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, Präsident der Republik Kuba, an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, George W. Bush, vom 21. Juni 2004

Liebe Mitbürger! Zwei erneute Niederträchtigkeiten der Regierung der Vereinigten Staaten — die Einbeziehung Kubas in eine ihrer Listen, die sie sich als Herren der Welt aufspielen, eingefügt in einen am 14. Juni veröffentlichten Bericht des State Department, wo unser Land der Beteiligung am Menschenhandel angeklagt und die schändliche Verleumdung hinzugefügt wird, wir förderten der sexuelle Tourismus sowie die am 16. Juni erfolgte Bekanntgabe grausamer zusätzlicher Blockademaßnahmen zum Abwürgen der Wirtschaft, die der Lebensunterhalt unseres Volkes ist — zwingen mich zu einer zweiten Botschaft an den Präsidenten der Vereinigten Staaten.

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FBK-Dokumentation Nr. 3

Erklärung von Felipe Pérez Roque, Außenminister der Republik Kuba, zum Thema 29 der Tagesordnung: „Die Notwendigkeit, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die von den Vereinigten Staaten von Amerika über Kuba verhängt wurde, aufzuheben“, in der UNO-Vollversammlung, New York, am 4. November 2003

Herr Präsident! Exzellenzen! Die von den Vereinigten Staaten von Amerika aufgezwungene Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade gegen Kuba muss aufgehoben werden. Die Blockade gegen Kuba ist gemäß der Genfer Konvention von 1948 als Völkermordverbrechen einzuordnen.

Die Blockade ist eine rechtliche Abweichung. Sie verletzt die Charta der Vereinten Nationen, gefährdet den internationalen Handel und blockiert die freie Schiffahrt. Sie geht bis zu dem Extrem, die Unternehmer anderer Länder zu bestrafen, die in Kuba investieren.

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FBK-Dokumentation Nr. 2

Ansprache des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, Präsident der Republik Kuba, zur Eröffnung der Gespräche auf hoher Ebene im Rahmen der 6. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention der Bekämpfung von Desertifikation und Dürre, Havanna, am 1. September 2003

Seiner Exzellenz Herrn Hama Arba Diallo, Exekutivsekretär! Seiner Exzellenz Herrn Ibrahim Gambari, stellvertretendem Generalsekretär der Vereinten Nationen! Ihrer Exzellenzen Staats- und Regierungschefs, Vizepräsidenten, Parlamentspräsidenten und Delegationsleiter! Sehr geehrte Gäste! Vor noch 30 Jahren war sich die Menschheit nicht im Mindesten der großen Tragödie bewusst.

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FBK-Dokumentation Nr. 1

Rede des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, Präsident der Republik Kuba, zum Festakt anlässlich des 50. Jahrestages des Angriffs auf die Moncada- und Carlos-Manuel-de-Cespedes-Kasernen in Santiago de Cuba am 26. Juli 2003

Es scheint wie irreal zu sein, dass wir uns 50 Jahre nach jenen Ereignissen, deren wir heute gedenken und die am 26. Juli 1953 geschahen, hier an demselben Ort befinden. Ich war damals 26 Jahre alt. Bis zum heutigen Tag sind in meinem Leben 50 weitere Kampfjahre vergangen.

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