Santa Cecilia – Zeremonie für eine verzweifelte Schauspielerin

Am 03. September 2016 brachte Jutta Kausch das Theaterstück von Abilio Estévez auf die Bühne. Die Aufführung war Teil des Begleitprogramms der Ausstellung "Puertas Abiertas" (Offene Türen) mit Werken von kubanischen und deutschen KünstlerInnen.

Der Theatermonolog wurde im Herbst 2010 von Eddy Socorro, Theaterdirektor aus Havanna, und Jutta Kausch erarbeitet. Eddy Socorro, der viele Jahre seines Lebens in Berlin lebte und in verschiedenen deutschen Städten inszenierte, hat den Monolog in Szene gesetzt.

Jutta Kausch ist Schauspielerin, Kabarettistin, Theaterpädagogin und spielt die Santa Cecilia, Hure und Heilige, Sinnbild der Stadt Havanna, erzählt deren Geschichte und lässt die wichtigen Personen ihres Lebens auferstehen.

Das Theaterstück “Santa Cecilia” wurde im Theatersaal des sozio-kulturellen Zentrums “RatzFatz” der deutschen Hauptstadt aufgeführt. Der Monolog der von deutschen Schauspielerin Jutta Kausch war hervorragend gespielt und hielt das Publikum in seinem Bann. Zweifellos rief die Darstellung der Schauspielerin große Bewunderung hervor. Sie beherrschte den Monolog des Theaterstücks grandios und benutzte szenische Mittel, die ihr die Aufmerksamkeit der Anwesenden bis zum Ende erhielt. Ebenso muss man den Einsatz der Musik hervorheben und das Bühnenbild loben. Diese Inszenierung des Theaterstückes “Santa Cecilia” in deutscher Auffassung gehört zu den kulturellen Veranstaltungen der kubanischen Kulturtagen, die in Deutschland stattfinden und am kommenden 20. Oktober zu Ende gehen. Im Publikum war der renommierte kubanische Maler Arturo Montoto, der seit September sein Werk in Berlin ausstellt. Außerdem waren auch Mitglieder der Solidaritätsgruppe Berlin-Kuba, Mitglieder des Vereins Estrella de Cuba und der Beauftragte für Kulturangelegenheiten der kubanischen Botschaft Héctor Corcho Morales, anwesend.

Embacuba Alemania

Jutta Kausch ist Santa Cecilia und zieht uns in einem 85-minütigen furiosen Solo hinein in die Geschichte Havannas, in ihre persönliche Geschichte, spinnt uns ein in Gefühle, Gerüche, Geschmacke, erzählt vom unvergleichlichen Licht in der Stadt, von Kürbispudding, Stockfisch, Ananasscheiben, von Tamarindensaft und Zigarrenduft. Sie ist jung und alt, Kind und Geliebte, verführerisch und keifend und sie lässt uns die Hitze fühlen, die sie versinken lässt in erotischen Phantasien…

Rundbrief HVD April 2011

…das Stück war so beeindruckend, die Performance atemberaubend mit so vielen Facetten, es war, als ob zig verschiedene Personen auf der Bühne waren…

Publikumszuschrift

Von allen Mitarbeitern der kubanischen Botschaft ein großes Dankeschön!

Publikumszuschrift

„…grandioser Theatermonolog!

Publikumszuschrift

Wann?

Samstag, 03. September 2016
20:00–21:30 Uhr

Wo?

PA58
Prinzenallee 58
13359 Berlin

Wie?

Tram 50, M13 / Bus M 27 Prinzenallee / Osloer Str.;

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