Gut besuchte Veranstaltung zu Kuba im Veränderungsprozess

„Kuba im Veränderungsprozess: innere Faktoren und äußere Einflüsse“ – so der Titel unserer sehr gut besuchten Veranstaltung , zu der wir gemeinsam mit FDCL e.V. am 7. April 2017 in den Berliner Mehringhof eingeladen hatten.

In Kuba ist derzeit Vieles in Bewegung: ökonomische, soziale, politische und kulturelle Veränderungen sind an der Tagesordnung, der Tourismus boomt und die Annäherung an die USA ist auf dem (steinigen) Weg.

Der Bremer Kubaexperten Frank Schwitalla (Netzwerk Cuba e.V.) ging auf die sich verändernden Beziehungen Kubas zu den USA ein und die lange Geschichte der Einmischungsversuche der imperialen Großmacht. Trotz der Annäherungen sei die Absicht immer noch, das sozialistische Kuba zu zerstören und einen „Regimewechsel“ zu provozieren. Vor allem unter Obama seinen ökonomische Manipulationen und Subversionsaktivitäten gegen Kuba verstärkt worden. Intensiv wurde über die Absichten und Möglichkeiten für Präsident Trump diskutiert wieder stärker auf Subversion und Konfrontation gegenüber Cuba zu setzen.

Besonders vehement wurde über die Entwicklungschancen für die Weiterentwicklung Kubas diskutiert. Die Bedenken, dass die kubanische Gesellschaft und vor allem die junge Generation dem Druck und den ökonomischen Reizen wiederstehen können, waren groß. Die bisherigen Innovationen in Kuba (Kooperativen, Kleinunternehmen, Auslandsinvestitionen) verheißen Erfolgsaussichten – und dafür, so wurde vorgebracht, würden sich die zahlreichen Solidaritätsgruppen einsetzen: politisch, medial, praktisch und materiell.

Eine Veranstaltung der Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e.V in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e. V. (FDCL).

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